Suche nach Gamma-Strahlung im PeV Bereich mit dem KASCADE-Experiment

F. Feßler und Gerd Schatz für die KASCADE-Kollaboration
Forschungszentrum Karlsruhe, Institut für Kernphysik, Karlsruhe

Aus den von KASCADE gemessenen und rekonstruierten ausgedehnten Luftschauern werden solche ausgesucht, die von primären hochenergetischen Gammaquanten herrühren könnten. Hierzu werden die gemessenen Daten mit simulierten Gamma-Schauern verglichen. Auswahlkriterien sind ein sehr niedriges Verhältnis der Anzahl von Myonen zu Elektronen sowie eine glatte und flache Lateralverteilung (großes Schaueralter). Von etwa 7 Millionen Schauern erfüllen 18 alle Kriterien. Sie werden verwendet, um eine Obergrenze für den Gammafluss im PeV-Bereich abzuschätzen. Die Verteilung der Ereignisse am Himmel wird diskutiert. Die angewandte Methode ist weitgehend frei von Annahmen über die starke Wechselwirkung.